Kieferothopädie - die orthopädische Maßnahme für den Kiefer
Bestehend aus den Begriffen Kiefer und Orthopädie, welches aus dem altgriechischen abgeleitet ist und so viel wie „das aufrechte Kind" heißt, befasst sich dieser Teil der Zahnmedizin mit der Fehlstellung der Zähne. Die Kieferorthopädie ist ein Spezialisierungszweig der Zahnmedizin, welcher nach beendetem Zahnmedizinstudium eine einjährige Tätigkeit als Zahnarzt und eine anschließende dreieinhalb jährige Weiterbildung im Bereich der Kieferchirurgie voraussetzt. Die nötigen Weiterbildungsvorausetzungen bieten meist nur große Universitätskliniken.
Es gibt mehrere Möglichkeiten eine Behandlung erfolgreich abzuschließen. Wie der Begriff schon vermuten lässt, beginnt man möglichst früh mit der Therapie, am besten schon nach dem Durchbruch der Schneidezähne. Dabei wird steuernd bei der Entwicklung der Zähne Einfluss genommen. Bei schon erfolgter Entwicklung der Zähne gibt es nun die verschiedensten Möglichkeiten der Korrektur, die sich auch immer nach der Schwere der Fehlstellung richtet. So gibt es lockere Zahnspangen, die zwar ein regelmäßiges Tragen bedürfen um den erwünschten Effekt zu erzielen, aber jederzeit aus dem Mund genommen werden können. Sie dienen oft auch als einleitende Therapiemaßnahme, um die Zähne auf eine anschließende Behandlung mit der festen Zahnspange vorzubereiten. Diese Zahnspangenform ist wohl die bekannteste, die mittels eines speziellen Klebers auf den Zähnen fixiert wird und bei regelmäßigen Kontrollen nachjustiert wird. Oft wird diese Therapieform auch „Zwei-Phasen-Therapie" genannt. Eine Zwischenlösung dieser beiden Formen ist die Kombination aus einer lockeren Spange, die über einen Bügel und Spanngummis am Hinterkopf noch zusätzlichen Zug auf die Zähne aufbaut.
Oft ist es schwierig für Eltern die nötige Überzeugungsarbeit bei ihren Schützlingen zu leisten, um ihnen auch die Wichtigkeit einer Korrektur klarzumachen. Wie so oft treten schwerwiegende Probleme meist erst nach langer Zeit auf, bei denen es dann auch zu Kieferfehlstellungen kommt. Dabei kommt es nicht nur zu schweren Schmerzen, sondern auch durch den daraus resultierenden Fehlbiss ist eine vorzeitige Abnutzung der Zähne einprogrammiert. All dies kann durch eine rechtzeitige Korrektur behoben werden und die sonst folgenden Schäden und Beeinträchtigungen bleiben aus.
Kieferorthopädie - Kosten ein Behandlung
Je nach Schwere der Fehlstellung wird in sogenannte Kieferindikationsgruppen (KIG) unterschieden. Bei Personen die bei Behandlungsbeginn noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben, übernimmt die Kasse die Kosten für Behandlungen in den Kieferindikationsgruppen 3 bis 5. In KIG 1 und 2 sowie bei Erwachsenen muss die gesamte Behandlung privat bezahlt werden soweit nicht vorrausschauend eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen wurde. Behandlungskosten ab 3.000,- Euro sind die Regel!!
Zahnzusatzversicherung die den Bereich Kieferorthopädie abdecken
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| Tarifname | Flexi ZB + ZEtop | ARAG Z100 |
| Tarif beantragen | ![]() | ![]() |
| Kurzinfo | ||
| Die Zahnzusatzversicherung der CSS ist das leistungsstärkste Angebot auf dem gesamten deutschen Markt. Grund hierfür ist die Erstattung in für medizinisch notwendige Behandlungen und eventuelle Mehrkosten in allen fünf KIGs von Beginn an ohne Summenbegrenzungen. | Die Zahnzusatzversicherung der Arag ist die einzig sinnvolle Alternative zur CSS. Trotz deutlich geringerem Beitrag ist der gebotenen Schutz sehr gut. Leistet die gesetzliche Kasse nicht, übernimmt die Arag die Behandlungskosten für medizinisch notwendige kieferorthopädische Behandlungen. | |
| Erstattungshöhe für medizinisch notwendige kieferorthopädische Behandlungen (bei Erwachsenen) | ||
| in KIG 1 und 2 | 80% der Gesamtkosten | 80% der Gesamtkosten |
| in KIG 3 bis 5 (hier kommt die Kasse für die Standardbehandlung auf) | 80% der Gesamtkosten | 80% der Gesamtkosten |
| Erstattungshöhe für medizinisch notwendige kieferorthopädische Behandlungen (bei Minderjährigen) | ||
| bei Minderjährigen in KIG 1 und 2 | 80% der Gesamtkosten | 80% der Gesamtkosten |
| bei Minderjährigen in KIG 3 bis 5 (hier kommt die Kasse für die Standardbehandlung auf) | 80% der Mehrkosten (bis max. 600,- Euro pro Kiefer) | keine Erstattung der Mehrkosten |
| Tarif beantragen | | |
Speziell bei der Suche nach einer geeigneten Zahnzusatzversicherung für Kinder ist besonders darauf zu achten, dass die Zahnzusatzversicherung Kieferorthopädie mit abdeckt.




