Was ist ein Implantat?
Um dem Menschen auch im hohen Alter eine ausreichende Lebensqualität zu garantieren, sind gesunde Zähne unabdingbar. Es wäre doch Schade, auf Grund seiner Zähne nicht in einen Apfel beißen zu können. Natürlich fordert die Zeit ihren Tribut und auch wenn man sich täglich um eine gute Mundhygiene kümmert, kann man den natürlichen Verfall der Zähne nicht aufhalten. Aber nicht nur bei älteren Menschen können Zahnimplantate für eine Linderung des Leidensdruckes sorgen, sondern auch bei jüngeren Patienten. Zum Beispiel zur kosmetischen Korrektur, man denke nur an Unfallopfer, denen die Schneidezähne fehlen.
Die Vorgehensweise beim Fertigen eines Zahnimplantates ist meist die Selbe und bedarf einiger Spezialisten, um diese dann auch für jeden Patienten individuell einstellen zu können. Als erstes sollte eine Röntgenaufnahme des Kiefers in unterschiedlichen Ebenen gemacht werden, um die anatomischen Verhältnisse des Patienten korrekt beurteilen und die richtige Lage des zukünftigen Implantates bestimmen zu können. Anschließend sollte ein Abdruck der Zähne genommen werden. Dies ermöglicht es dem Zahntechniker im Dentallabor schon mal die Zahnprothese anzufertigen, die dann auch vom Zahntechniker in den Zahnbadruck des Patienten eingepasst wird und so auf korrekte Lage und Funktion überprüft.
Der nächste Schritt soll der Verankerung der Zahnprothese dienen, denn man kann diese schließlich nicht einfach auf den Kiefer kleben. Deshalb wird unter sterilen Bedingungen ein Titangewinde im Kiefer verankert, damit die Prothese einfach nur noch eingeschraubt werden muss. Man könnte sagen, einen festeren halt für die Prothese gibt es nicht und vielleicht ist sie sogar stärker mit dem Kiefer verankert als der ursprüngliche Zahn.
Der letzte Schritt besteht nur noch aus dem Einpassen der Zahnprothese. Dabei benutzt man einen kleinen Papierstreifen, der mit einer Farbe beschichtet ist, und wenn man darauf beißt Spuren an den Zähnen hinterlässt, wo mögliche Druckstellen sind. Dort wird dann vom Zahnarzt nachgeschliffen, so lange bis der Patient auch mit dem Ergebnis zufrieden ist. Einem kraftvollen zubeißen sollte nun nichts mehr im Weg stehen!
Kosten eines Implantats - 3.000 Euro (Gesamtkosten):
So setzen sich die Kosten für das Implantat mit vollständig verblendeter Metall-Keramik-Krone zusammen:
- Implantat: 2200,- Euro
davon
Materialkosten: 600,- Euro
Implantologische Leistungen: 600,- Euro
Knochenaufbau: 1000,- Euro
- Suprakonstruktion (Krone): 800,- Euro
davon
Material- und Laborkosten: 400,- Euro
Zahnärztliche Leistungen: 400,- Euro
Kassenzuschuss: 375,- Euro
verbleibender Eigenanteil (wenn keine Zahnzusatzversicherung besteht): 2625,- Euro
Das zahlen die leistungsstärksten Zahnzusatzversicherungen Deutschlands:
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| Tarifname | JA Dental plus | Flexi ZB + ZEtop | ARAG Z100 | Barmenia ZGPlus | Central Prodent |
| Kosten der Behandlung | 3.000,- Euro | ||||
| Kassenzuschuss | 375,- Euro | ||||
| Leistung der Zahnzusatzersicherung | 2.325,- Euro | ||||
| verbleibender Eigenanteil (ohne Zahnzusatzversicherung) | 2.625,- Euro | ||||
| verbleibender Eigenanteil (mit Zahnzusatzversicherung) | 300,- Euro | ||||
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| Ausführlicher Tarifvergleich | |||||







